Same Same But Different

Herzliche Grüße aus Ha Noi!

Wir fühlen jetzt die Kälte mit euch, denn hier hat es auch nur 13°C. Und das auch noch ohne Wintermantel. Und um uns richtig eins auszuwischen, haben die Vietnamesen hier die Tradition, grundsätzlich immer und überall Tag der offenen Tür zu spielen, sodass man erst mal ein Café finden muss, in dem man nicht tiefgefroren wird.

Eigentlich hatten wir den Plan, uns hier zwei Tage Ha Noi, angeblich eine der schönsten Städte Südostasiens, anzuschauen und dann noch einen Tagesausflug in die berühmte Ha Long-Bucht zu machen. Nachdem die Angebote aber nicht sehr prickelnd und die Aussicht auf vier Stunden auf einem zugigen Schiff zu verbringen auch nicht die rosigste war, wurde dieses Highlight vorerst auf Eis gelegt. Also zwängen wir uns heute Abend wieder in den Sleeping Bus, der hier in Vietnam wohl angeblich bequemer sein soll als in Laos.

Die Fahrt von Vientiane hierher dauerte unglaubliche 24 Stunden, zugige Fenster, eiskalte Klimaanlage und zu kurze Liegen inklusive. Hinzu kamen die nicht vorhandenen Essenspausen, sodass wir abends um sieben ausgehungert hier ankamen. So schrecklich das jetzt klingt, immerhin hatten wir ein gültiges Visum. Es gab auch einen kanadischen Helden, der vor lauter Feiern in Vang Vieng erst am Tag nach Ablauf seines Visums in den Vietnam einreisen wollte und dann frühmorgens an der nebligen Grenze seine Rückfahrt nach Laos organisieren musste.

Bevor wir jetzt aber unsere Eindrücke von Vietnam schildern, gibt’s auch noch ein Highlight aus Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Nachdem das Essen in Laos ansonsten eher eintönig war, haben wir es uns in der kosmopoliten, aber gemütlichen Hauptstadt (450 000 Einwohner, drei Hochhäuser) mit Pizza aus dem Steinofen und indischem Essen gut gehen lassen. Absoluter kulinarischer Höhepunkt war aber Chün Chinai, frittierte Heuschrecken mit Limettenblättern (siehe Foto). Als Snack zum Bier einfach spitze.

Nachdem das Visum für den Vietnam besorgt war, gings mit besagtem Sleeping Bus nach Ha Noi. Anscheinend waren wir Touristen nicht die einzige Fracht, denn nach dem letzten Grenzkontrollpunkt in Vietnam machten wir ständig „Pinkelpausen“, bei denen ominöse kleinere und größere Päckchen und etliche Scheine den Besitzer wechselten. Manche mussten sogar aus ihrem Versteck in der Lautsprecherbox (!) befreit werden.

Ha Noi büßt zwar durch das schlechte Wetter einiges an Charme ein, ist aber dennoch eine beeindruckende Stadt. Mit seinen 8,5mio. Einwohnern und 4mio. Motorrädern ist es deutlich geschäftiger als Vientiane. Unser erster Eindruck war Chaos pur, ähnlich wie Bangkok, nur dass wir nach vier Wochen Reisen schon etwas abgehärtet sind. Bei einem ausgedehnten Spaziergang durch nicht-touristische Viertel fühlten wir uns wie Kuriositäten, die mal freundlich, mal stirnrunzelnd angestarrt werden. Fühlt sich sehr unangenehm an, also macht das in Deutschland nicht! An den vielen kleinen Seen auf dem Stadtgebiet und in einigen schönen Cafés ist es aber auch mal etwas ruhiger.

So schön der Norden Vietnams auch sein soll, zwei Tage in der Kälte sind mehr als genug. Heute Abend fahren wir mit einem bequemen Sleeping Bus („Promised?“ – “Promised!“) der Sonne entgegen nach Hue, wieder mal ein Weltkulturerbe, in Zentralvietnam.

Hen gap lai.

Chün Chinai voll

 

Chün Chinai leer ; haben’s wirklich gegessen! 😉

 

Wahnsinnig bequemer Sleeping Bus in Laos. Für lange Reisen sehr zu empfehlen. Nicht.

 

Ha Noi – Erster Eindruck

 

Ha Noi – Zweiter Eindruck

 

Hoan Kiem See – die „Seele der Stadt“ mit RIESIGEN Schildkröten. Anscheinend.

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No Rice in Laos oder Warum FlipFlops die besten Wanderschuhe sind

Sabai Dee alle zusammen und schöne Grüße ins grausig-kalte Deutschland.

Hinter uns liegt eine ereignisreiche Woche in Laos. Erste Station war Luang Prabang, wo wir mit dem SlowBoat vor Anker gegangen sind. Luang Prabang ist die alte Königsstadt Laos und voll von Tempeln und Mönchen.

Wir haben es erst mal etwas ruhiger angehen lassen und sind zu Fuß durch die Altstadt flaniert, um Tempel anzuschauen. Als wir uns mit laotischen Kip eindecken wollten, wurden wir am Automaten erst einmal von einem nicht-uniformierten jungen Mann mit Maschinengewehr in der Hand grimmig angestarrt, worauf wir beschlossen, unauffällig weiterzugehen. Was war passiert? Ach, der Geldautomat wurde aufgefüllt. Auch gut.

Ansonsten hat Luang Prabang ein tolles „Fressgässle“ mit tollen vegetarischen Buffets für einen Euro all you can eat. Man muss nur genau wissen, wo man sitzen darf und wo nicht, da jeder Buffet-Tisch eigene, nicht markierte Sitzplätze hat und SEHR streng darauf geachtet wird, dass nicht mal ein Bier vom Nebenstand erworben wird. Wir haben es uns sogar angetan, den Wecker auf 5:15 Uhr (morgens) zu stellen, um die Mönchszeremonie zu sehen, für die Luang Prabang bekannt ist. Bei dieser buddhistischen Zeremonie gehen die Mönche im Gänsemarsch durch die Stadt. Auf dem Bürgersteig kniehende Gläubige spenden ihnen Reis, Bananen und andere Almosen um ihr Karma aufzubessern. Da die Zeremonie heilig ist, wird gebeten, Respekt zu zeigen und sich im Hintergrund zu halten. Leider mussten wir feststellen, dass die meisten sich wie Paparazzi verhalten und die Mönche aus ca. 30cm Abstand in ein Blitzlichtgewitter tauchen. Das war der erste Moment der Reise, in dem wir uns wirklich geschämt haben, in der Touristenschublade zu stecken.

Zwei Tage in Luang Prabang haben uns aber auch gereicht, vor allem als das Wetter gegen Ende schlechter geworden ist und wir den geplanten Ausflug zum Wasserfall abblasen mussten. Nächste Station war Ponsavanh mit der Ebene der Tonkrüge. Dorthin ging es mit dem Minivan, 200 km in ca 7 Stunden. Serpentinen und Schlaglöcher. Awesome. Aber auf der Fahrt haben wir wenigstens einige nette Traveller kennen gelernt, so dass die Fahrt nicht zu langweilig wurde. Als Sechsergruppe (aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Litauen) mussten wir nach der Ankunft in strömendem Regen erst einmal eine Übernachtungsmöglichkeit finden. Natürlich hat der Regen direkt ausgesetzt, sobalb wir die hatten. Am nächsten Tag haben wir, ohne unsere Führerscheine auch nur aus der Tasche zu ziehen, Motarräder gemietet um die Ebene der Steinkrüge zu erkunden. Hunderte von „Krügen“ wurden dort von einer Monolithenkultur aus bisher ungeklärten Gründen vergessen. Es können nicht alle Krüge besichtigt werden, nur wenige Flächen sind von Blindgängern aus dem Vietnamkrieg bereinigt. Was nur wenige wissen ist, dass Laos das meistbobardierte Land der Welt ist. Während des Krieges wurden pro Einwohner knapp eine Tonne Bombenmaterial abgeworfen, geschätzte 30 % sind als Blindgänger liegen geblieben, gefährden die Bevölkerung und behindern die Entwicklung.

Wieder mit dem Minibus (12 Sitze für 13 Personen) ging es weiter nach Vang Vieng, der Travellerhauptstadt des Landes. Alles erinnert ein bisschen an Ballermann; der Alkohol wird in Eimern ausgeschenkt, auf der Straße sieht man viele betrunkene Australier. Trotz diesem unschönen ersten Eindruck sind wir hier ein paar Tage länger geblieben als ursprünglich geplant. Die Umgebung ist traumhaft. Unsere Sechsergruppe hat auch hier wieder ein Guesthouse gefunden, das Platz für uns alle hatte. Am ersten Tag in der Stadt haben wir uns Fahrräder gemietet um die Umgebung zu erkunden. Die Berge sind aus Kalkstein und voller Höhlen, die man für jeweils 10.000 Kip frei erkunden kann. Ohne Taschenlampe kommt man allerdings nicht weit, elektrische Ausleuchtung ist nirgends zu finden. Unsere Tour hat uns an einer Organic Farm vorbei bis zur „Blauen Lagune“ geführt, einem kleinen Badeparadies mit klarem, kühlen Wasser.

Am zweiten Tag haben wir uns wieder zu einer Trekkingtour angemeldet, nachdem wir im Norden Thailands ja bereits so gute Erfahrungen gemacht hatten. In unserem Reiseführer steht zu den Touren „You get what you pay for“, weshalb wir uns nicht für die billigste Variante entschieden haben. Es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Bei einem sechsstündigen Fußmarsch durch den Garden Eden zu viert, also Wir, ein rüstiger Japaner aus Vancover der mit seiner Frau die ersten Rentenmonate genießt und unser Guide, haben wir geschwitzt, wunderschöne Panoramen genossen, geschwitzt und einiges über die lokale Bevölkerung und ihre Bräuche gelernt. Darum wissen wir jetzt auch, warum FlipFlops die besseren Wanderschuhe sind.

Am dritten Tag in Vang Vieng, also heute, haben wir uns für eine Klettertour begeistert. Halbtägig nur, zum Einstieg. Von den ganzen sportlichen Aktivitäten der letzten Tage sind wir völlig außgepowert und fahren morgen weiter zur Haupstadt Vientiane. Angeblich kann man dort ausgezeichnet frittierte Insetkten speisen. Davon berichten wir euch nächste Woche wieder.

Keep cool und haltet die Socken trocken,

Oli und Marisa

 

Tempelanlage in Luang Prabang

 

Riesenkrug auf der Ebene der Tonkrüge

 

Die Blaue Lagune

 

Eingangshalle einer Tropfsteinhöhle

 

Dschungellandschaft beim Trekking

 

Marisa beim Klettern

 

Oli beim Klettern

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Oh my Buddah!

Gemächlich auf dem Mekong treibend berichten wir von einer ereignisreichen Woche.
Nachdem wir Koh Samet wieder verlassen hatten bangten wir auf der Rückfahrt nach Bangkok noch, ob unser ominöser Mittelsmann Mr. P.K. uns über seinen „Freund“, wie versprochen und schon bezahlt, Tickets für den ausgebuchten Nachtzug nach Chiang Mai ergattern konnte. Gott sei Dank war dem so und wir hatten eine lustige Eisenbahnfahrt in den Norden Thailands. Chiang Mai ist quasi das Freiburg Thailands, wenn auch mit dem vernachlässigbaren Unterschied, dass es vier Millionen Einwohner hat. Wunderschön ruhig mit vielen vegetarischen Biorestaurants.

Erstmal hatten wir aber einen dreitägigen Trekking-Trip durch den thailändischen Dschungel gebucht. Zu zehnt auf die Ladefläche eines Jeeps gequetscht (mit Gepäck) ging es in die Berge. Nach der ständigen Rumhockerei in Taxis, Tuk-Tuks, Zügen und am Strand war die sportliche Betätigung sehr angenehm, wenn auch die sanitären Einrichtungen in den Bergdörfern nicht gerande die luxuriösesten waren (siehe Bild). Unser kompetentes Führerteam bestand zu zwei Dritteln aus lustlosen Englisch-Studenten aus Bangkok, denen das ständige Rumgerenne in den Bergen auf die Nerven ging. Dafür bereicherten sie die abendliche Lagerfeuerrunde mit gutem Gitarrenspiel und mäßig gutem, dafür aber mutig lautem Gesang. Dazu wurde uns „Home-made Rice-Whiskey“ kredenzt.
Am zweiten Tag tourten wir mit dem hauptberuflichen Guide Nai alleine, was sich als sehr lustig und lehrreich erwies. Aus Langeweile schnitzte er uns Shotgläser aus Bambus und verbot uns, nicht zu lächeln. Von ihm stammt auch der legendäre Ausruf „Oh my Buddha“.
Während des Trips haben wir festgestellt, dass wir unseren zu lernenden Thai-Vokabeln im Verzug waren (wie die Lehrerin uns aufgetragen hat: eine pro Tag), also haben wir Zählen gelernt. Jetzt können wir auf Thai und, wie wir eben festgestellt haben auch auf Laotisch, auf 99 zählen. Jeah! Und da soll mal einer sagen, wir machen hier Urlaub. Wir sind quasi auf Fortbildungsreise.

Nach unserem Dschungel-Abenteuer hatten wir einen Thai-Kochkurs auf einer Organic Farm gebucht. Dort wurden wir von einer Miniaturthailänderin in die Geheimnisse der Thaiküche eingeweiht. Die zierliche Dame entpuppte sich als knallharte Pokerspielerin, die in den USA ganze Männerrunden um ihr Geld gebracht hat und die Thaiküche als ziemlich easy. Jetzt wissen wir, dass man bei einer Tom Yam die Hälfte gar nicht mit isst und dass sticky rice mehr Kalorien hat als steamed rice. Wir sind also quasi Profis.

Den Rest der Tage in Chiang Mai verbrachten wir mit Fruchtshakes (Rote Beete + Karotte + Orange sieht ziemlich scharf aus 😉 ) und Chang Beer und Singha Beer und Leo Beer… Barhopping eben. Und jetzt das Highlight, Mädels: Marisa war für 5€ (!) beim Frisör! Und meine Gebete wurden erhört, denn ich kann mich trotz Sprachbarriere noch im Spiegel anschauen.
Der Plan, Oli währenddessen mit einem Kaffee und Skyrim zu beschäftigen, ging leider nicht auf, da der Kriegercharakter eindeutig nicht spielbar ist. Und die Zweihandaxt hat überhaupt keinen Stil.

Per Minibus wurden wir am Freitag zur laotischen Grenze an den Mekong transportiert (Grenzübergang Chiang Khong – Houay Xai), wo wir die kälteste Nacht unserer bisherigen Reise verbrachten. Ein Mitreisender meinte, es wären 15°C gewesen, was aber physikalisch unmöglich ist, da man am Morgen in der Freiluftdusche seinen Atem sehen konnte. Nachdem wir unseren nächsten coolen Visumsstempel eingesackt und uns zu Kip-Millionären gemacht hatten, gings aufs Slow Boat.

Jetzt fahren wir seit fast zwei Tagen auf dem Mekong. Die Aussicht ist wunderschön, nur Wald und alle halbe Stunde ein Dorf aus fünf Bambushütten, Fischer oder spielende Kinder. Endstation ist Luang Prabang, laut unserem Reiseführer ein „kulturelles Kleinod im Norden Laos“. Dort sehen wir weiter.

Herzallerliebste Grüße, die ultimativen Traveller

 

Straßenrestaurant vor dem Bangkoker Bahnhof

 

Chiang Mai Flair

 

Tempelanlage in Chiang Mai

 

Marisa beim Trekking

 

Dusche im „Dschungelcamp“

 

Oli beim Thai-Kochkurs (NICHT mexikanisch!)

 

Mekong vom Slow-Boat aus

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Bangkok und Ko Samet

Einen wunderschönen guten Tag um die halbe Welt wünschen wir aus unserer Mittagspause. Die ist nämlich bitter nötig bei 31° und gefühlter 110% Luftfeuchtigkeit. Jetzt haben wir uns ein bisschen akklimatisiert, aber zuerst haben wir natürlich alles falsch gemacht, wovor uns unser Reiseführer warnt: Erst mal haben wir uns von einem „staatlich geprüften“ Tourist Guide (komischerweise mit Australienshirt) in eine Touristen-Info/Reisebüro lotsen lassen, wohin wir für 20 Baht mit einem Tuk Tuk im Kreis gefahren wurden. Nachdem wir von dort entkommen sind, heldenhaft und ohne uns etwas aufschwatzen zu lassen, gings erst mal auf Taxisuche. Die ist in Bangkok nicht schwer, die muss man schon eher abwimmeln. Als unser freundlicher Taxifahrer erfahren hat, dass wir das erste mal in Bangkok sind, hat er uns spontan von seinen Snacks angeboten, die sehr abenteuerlich aussahen. Sie haben sich dann als weiße bzw. schwarze Kokosmasse mit Irgendwas herausgestellt. War aber lecker, auch wenn wir sicher waren, sofort die Überdosis Typhus im Gepäck zu haben. Als Neulinge im Land wollten wir ja aber auch nicht unhöflich sein und konnten solch eine Freundlichkeit nicht gleich ablehnen. Glücklicherweise haben wir überlebt und sind gut an unserem Guest House angekommen. Beim Erkunden der Gegend sind wir auch durch die Khaosan Road, die berühmt-berüchtigte Backpacker-Straße geschlendert, die mit lauter Psychadelic-Musik nicht gerade einladend wirkte.

Nach einer unruhigen, weil viel zu heißen Nacht, wollten wir uns auf die Suche nach einem Frühstück begeben und unterwegs noch schnell eine Stadtkarte organisieren. Doch ehe wir uns versahen, saßen wir auf einem Tuk Tuk, dessen Fahrer die Anweisung hatte, uns zu einer guten Touristen-Information und zu sämtlichen Sehenswürdigkeiten des Viertels zu kutschieren. Und das für einen unschlagbaren Preis von ebenfalls 20 Baht. Wie es dazu kam? Als wir auf dem Weg an einem Stadtplan stehen blieben, sprach uns eine nette Thailänderin an und war ganz begeistert, uns ein paar Brocken Thai beizubringen (damit ihr auch was davon habt: Hallo=Sawasdi, Danke=Kom Kun) und uns den schönsten Tempel zu empfehlen. Damit wir auch gleich ein günstigen Gefährt dorthin hatten, winkte sie gleich ein Tuk Tuk heran und schickte uns auf die Reise mit den Worten: „If you finish, you pay, if not finished, don’t pay.“ Also gings los, ohne Frühstück. Als unsere Wasserreserven aufgebraucht waren und der Hunger überwältigend wurde, ließen wir uns am Wat Pho absetzen, wo wir erst mal an einer der tollen Straßenküchen Reis mit Tofu bzw. Hühnchen aßen. Für alle, denen das was sagt: Das Essen schmeckt hier wirklich wie beim Laoten, sehr lecker. Auch frisch geköpfte Kokosnüsse zum ausschlürfen sind nicht zu verachten. Die werden hier in Massen produziert und vertilgt (besonders von Marisa). Anschließend gings zur einstündigen Thaimassage im Wat Pho, wo dieselbige nach ungeklärten Quellen erfunden wurde. Ebenfalls sehr empfehlenswert.

Alles in allem ist Bangkok mit seinen 7mio. Einwohnern eine beeindruckende Stadt, aber unglaublich laut, voll und stinkend. Besonders die Abgase im chaotischen Verkehr sind alles andere als gesundheitsfördernd. Darum sind wir zum akklimatisieren für 3 Tage nach Ko Samet, eine kleine Insel ca. 3h von Bangkok entfernt. Hier frönen wir dem süßen Nichtstun auf einem weißen Strand mit glasklarem Wasser. Doch in der Mittagshitze ist es selbst dazu zu heiß und wir haben uns aufs Zimmer verzogen, um euch ein bisschen an unserer Reise teilhaben zu lassen. Wir haben jetzt übrigens auch rausgefunden, dass die Zeitverschiebung nach Deutschland 6h beträgt.

Morgen geht’s zurück aufs Festland und mit dem Nachtzug in den Norden nach Chiang Mai. Nächste Woche gibt’s neues aus Thailand… oder vielleicht schon Laos?

 

Sehr alter Tempel, der nur an einem Tag im Jahr für Touristen geöffnet hat. Sonst werden hier Hochzeiten abgehalten.

 

Tuk Tuk fahren

 

Bangkok vom Golden Mount aus

 

Wat Pho

 

Ko Samet

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