Bangkok – City of Life

Hallo und herzlich Willkommen zum letzten Blogeintrag unserer Reise. Eigentlich wären wir jetzt schon im Flieger gesessen, wenn unser Flug nicht gecancelled worden wäre. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nachdem wir nach den ersten zwei Tagen unserer Reise Bangkok fluchtartig verlassen und uns in weniger quirlige Gegenden zurückgezogen haben, halten wir es jetzt schon seit über einer Woche hier aus. Bangkok ist eine Wahnsinnsstadt. Sobald man sich an die drückende Hitze, die fremden Gerüche und die unglaublich vielen dichtgedrängten Menschen gewöhnt hat, fängt man an, die Atmosphäre zu genießen.

Diesmal haben wir auch nicht den Fehler gemacht, ein Zimmer ohne Klimaanlage zu mieten, was sich besonders nachts auszahlt, da es nur auf zum Schlafen recht unangenehme 35°C abkühlt. Auch tagsüber bewegt sich hier alles langsamer, sodass wir gar nicht wissen, ob wir noch mit dem schnelllebigen Europa mithalten können…

Gleich am ersten Morgen haben wir den ultimativen Frühstücksstand entdeckt, an dem es das beste Müsli der Stadt gibt und dort zwei Deutsche getroffen, die uns eins der größten Einkaufscenter Bangkoks, das MBK, wärmstens empfohlen haben. Statt wie letztes Mal nach einem Tuk-Tuk oder Taxi Aussschau zu halten und für die Strecke 200 Baht (=5€) zu zahlen, beschlossen wir mutig, für 13 Baht eine Fahrt mit dem lokalen Bus zu wagen. Die Busse sind uralte Klappergestelle mit Holzfußboden (!) und darauf festgeschraubten Sitzen, die als Klimaanlage ganz altmodisch das geöffnete Fenster nutzen.

Das MBK ist wirklich riiiiiiesengroß. Es verteilt sich auf acht Stockwerke mit lauter kleinen, marktähnliche Ständen, an denen man von „iPhones“ über Kunsthandwerk bis zur Kleidung alles kaufen kann. Parken kann man bis in den sechsten Stock, in dem sich auch der Taxistand befindet. Gegen die „International FoodStreet“ wirkt die Freiburger Markthalle winzig. Ein gesamtes Stockwerk ist ein riesiges Testgelände für Klimaanlagen, in dem Filme gezeigt werden. Manche nennen es auch Kino. Also wirklich, sogar unser Reiseführer meint „bei einem Kinobesuch ist ein dünner Pullover angemessen“. Trotzdem haben wir uns einen Film angetan, nämlich die 3D-Animation „The Lorax“, ein wirklich nur zu empfehlender Film.

Gleich gegenüber waren – surprise, surprise – drei weitere Einkaufzentren, die alle Siam im Namen hatten (Kleine Bildungseinheit: So hieß Thailand früher. Aber keine Ahnung, was das mit den Zwillingen zu tun hat). Die mussten wir natürlich auch inspizieren. Im Keller gab es eine große Aquarienlandschaft, das Ocean World, mit unglaublich vielen Fischen, Quallen und sonstigen Meeresbewohnern. Danch hatten wir aber auch genug von Einkaufszentren.

Nachdem wir ja jetzt wussten, wie das mit den lokalen Bussen funktioniert wurde es aber auch schnell langweilig und wir stiegen um auf die Expressboote, die auf dem Fluss durch die Stadt heizen. Ab ging es nach China Town, das ihr euch ungefähr wie ein nicht enden wollender Allerlei mit ein paar schönen Tempeln zwischendurch vorstellen könnt. Es stimmt aber, dass die allgemeine Geschwindigkeit in China Town höher ist als in den thailändisch dominierten Vierteln, was wohl auch erklärt, warum die in Thailand ansässigen Chinesen als sehr geschäftstüchtig gelten und einen Großteil des Reichtums besitzen.

Witzigerweise – Bangkok ist ein Dorf – haben wir bei einem weiteren umwerfenden Müsli eine Kommilitonin aus Freiburg, Laura und ihre Freundin Steffi getroffen, die auch ein paar Wochen hier in der Gegend rumgereist sind. Die nächsten Tage verbrachten wir mit Fruchtshakes, gutem Essen und Cocktails aus einem zur Bar umfunktionierten VW-Bus gemeinsam mit den beiden.

In Bangkok kann man sich sehr gut treiben lassen und einfach die verschiedenen Menschen beobachten und die Atmosphäre genießen. Genau das haben wir dann auch die meiste Zeit gemacht. Um den Entspannungsfaktor noch ein wenig zu erhöhen, haben wir uns auch noch fast jeden Tag eine einstündige Massage gegönnt. Und genau das machen wir jetzt wieder!

Morgen geht’s dann aber auf den Heimweg. Drückt uns die Daumen, dass jetzt wenigstens alle Flüge pünktlich starten und wir wolbehalten wieder zu Hause ankommen.

Bis ganz bald,

Oli und Marisa

 

PS: Denkt NICHT, ihr macht uns eine Freude, wenn ihr uns mit Thai-Curry und Reis empfangt. Nach zwei Monaten gedämpftem Reis mit Gemüse, Reis mit gebratenem Gemüse, Reis mit Gemüse in Curry-Sauce, Reis und süß-saures Gemüse etc. können wir es echt nicht mehr sehen :).

 

Die Kaosan Road – Bangkoks Travellerstraße schlecht hin. Hier gibt es alles vom Besuch einer abedlichen Ping-Pong Show über massenweise Klamotten bis hin zu Verkaufsständen für zum Beispiel einen internationalen Führerscheinen …

 

Straßenkreuzung mit Skytrain

 

MBK Einkaufszentrum vom mittleren Stockwerk aus

 

Oli findet Freunde

 

Drachenfische

 

Qualle

 

Kleiner Laden mit ein paar Ketten in Chinatown

 

Mittagsstimmung in Bangkok

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Eine Antwort zu Bangkok – City of Life

  1. Pasquale schreibt:

    Kein „Reis mit Curry soße“ ? – ok Currywurscht! :DD

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